Die ungewöhnliche Lebensgeschichte von Frau Daniela Ebenbauer-Dadieu war Basis für einen jeweils eintägigen Workshop mit den drei 5. Jahrgängen und der HAS-Abschlussklasse. Die Referentin, die nicht nur Mediatorin, sondern auch Schauspielerin ist, erzählte einerseits das Leben ihres jüdischen Vaters Imo Moszkowicz, der als Einziges von sieben Kindern den Holocaust überlebte, andererseits die Vita ihrer Mutter, Tochter des NS-Gauhauptmannes der Steiermark Armin Dadieu. Diese sehr persönlichen Erinnerungen, die von Fotos begleitet wurden, riefen bei den Schülern große Betroffenheit hervor. Die Rollenspiele machten bewusst, dass auch wir mit Vorurteilen behaftet und nicht davor gefeit sind, Mitmenschen auszugrenzen und zu stigmatisieren.
Im letzten Teil ging Frau Ebenbauer-Dadieu auf die rechtsextreme Szene ein und beleuchtete verschiedene Aspekte wie äußere Kennzeichen und Liedgut.
Die SchülerInnen zeigten großes Interesse, stellten viele Fragen und erlebten Geschichte aus einem anderen Blickwinkel. Vor allem aber sensibilisierte der Workshop im Hinblick auf Ausgrenzung, Unterdrückung und Gewalt.

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