Corona – Lockdown, Shutdown, Social Distancing, Homeschooling – neue Begriffe, neue Situationen, neue Herausforderungen.

Gedichte, innere Monologe, Zeichnungen und Bilder zeigen, wie meine Schülerinnen und Schüler aus den 1. bis 5. Jahrgängen diese Krise in einem Deutsch-Kreativworkshop verarbeitet haben.

(zusammengestellt von Mag. Silvia Roth)

Der Blick aus dem Fenster – von Lisa Dragschitz, 3CK
Corona-Gedichte 1 – Anja Krikler, 1CK und Fabian Haider, 1CK
Corona-Gedichte 2 – Maggie Dusek, 2AK und Maximilian Gartner, 1CK
Corona-Gedicht 3 – Anna Michaela Fabits, 5AK
Corona-Gedichte 4 – Emily Wachtler mit Nina Mayer, 1CK und Tamara Svatos mit Marie Savoric, 1CK

Aufatmen – Anna Michaela Fabits, 5AK

Endlich kann ich aufatmen!

Endlich habe ich Pause!
Denn fast alle sitzen zu Hause.
Wie leergefegt sind die Straßen,
denn damit ist nicht zu spaßen.

Endlich denken sie nach!
Denn ich bin wirklich schwach.
Ich kann nicht mehr!
Es schmerzt SO sehr.

Wieso verstehen sie es nicht?
Denn auf lange Sicht
können sie nicht ohne mich
und das ist bedauerlich.

Bin ich es ihnen nicht wert?
Vergesst nicht, ohne mich
gibt es kein Konzert
und das wäre doch fürchterlich.

Ich kann wieder blühen
in den schönsten Farben
und das ganz ohne Mühen
mit wunderbaren Gaben.

Nein, dieser Virus trifft MICH nicht!
Es ist ganz schlicht
nicht mein Problem,
für mich ist es nicht unbequem.

Aber euch trifft es hart,
was ihr mir auch nicht immer erspart,
dennoch, mir tut es gut
und das macht auch euch Mut.

Meine Vielfalt kommt zurück
und das ist ein großes Glück,
ein Stück weit Sicherheit
in dieser Schwierigkeit.

Endlich kann ich aufatmen!

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