Nach sieben Wochen Home-Schooling dürfen Lehrkräfte und ihre Schützlinge endlich wieder ins Schulgebäude. Von Angesicht zu Angesicht gehen die Vorbereitung auf die Matura bzw. die Abschlussprüfungen in die Schlussrunde. Die Erleichterung und die Freude einander wiederzusehen ist groß!

Jede Klasse ist in einem eigenen Stockwerk bzw. Trakt untergebracht, damit sich die Jugendlichen auf den Gängen nicht begegnen. In großen Räumen an Einzeltische verbannt, haben sie nun die Möglichkeit, Schularbeiten nachzuholen und ihre Kenntnisse zu vervollständigen. Abstandhalten, Händewaschen und Maskentragen zählen dabei zu den wichtigsten Maßnahmen, die sehr genau eingehalten werden. Denn – so kurz vor dem Abschluss möchte man sich nicht anstecken.

Für alle eine sehr ungewohnte Situation äußern angehende Maturantinnen die Befürchtung, später als „DER Corona- Jahrgang“ belächelt zu werden. Als Lehrkraft kann ich dazu nur sagen: „Diese jungen Menschen waren in vielen Wochen der Unsicherheit auf sich allein gestellt und isoliert. Manche hatten Angst, selbst zu erkranken oder dass Familienmitglieder betroffen sein könnten. Lange wussten sie nicht, ob und wann die Matura stattfinden wird. Trotzdem haben sie die Zeit gut genützt und sich entsprechend vorbereitet. Maturaball, Maturafeier und Maturareise – alles abgesagt! Also zu beneiden sind diese tapferen jungen Leute wirklich nicht!“

(zusammengestellt von Mag. Brigitte Karger)

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